Bauernmarkt in Kashgar

Projektbeschreibung:

Die Städte Köln und Beijing haben eine lange Geschichte in der der Handel eine zentrale Rolle spielt.

In diesem Sinne sind die Kaiserstadt Beijing und die Hansestadt Köln durch vielfache Querverbindungen über alle großen Handelsstraßen des Eurasischen Kontinentes miteinander verbunden. Dabei spielte selbstverständlich auch die legendäre Seidenstraße eine wichtige Rolle. Auf ihr erreichte auch der Kölner Jesuit Adam Schall im 17. Jahrhundert Beijing und den Hof des Kaisers. Wo er Leiter der Sternwarte wurde und den Titel eines Mandarins 1. Klasse erhielt.

Was liegt also näher, als gerade die Route über die Seidenstraße, die auch Straße der Kulturen und der Kommunikation genannt wird, für eine Reise zu Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen der beiden historischen Städte Köln und Beijing, zu fahren.

China und Europa entwickeln sich mehr und mehr zu den zwei wirtschaftlichen und politischen Polen des größten Kontinentes der Erde. Dies geschieht vor allem durch den wachsenden Einfluss der Volksrepublik China auf die Weltwirtschaft. Um Vorurteilen und Ängsten in den Bevölkerungen vorzubeugen und freundschaftliche Bande zwischen den Völkern zu knüpfen, ist es erforderlich das Interesse für einander und das Wissen voneinander auf breiter Basis zu stärken. Diesem Zweck können Städtepartnerschaften dienen.

Eine Jubiläumsfeier zu Gründung der Städtepartnerschaften sollte neben offiziellen Veranstaltungen auch solche beinhalten, die von Bürgern der Städte auf privater Basis oder im Rahmen von Vereinen durchgeführt werden.

Hierzu wollen der Künstler Hans Günter Blau und der Sinologe Martin Klouth Mitglieder der Gesellschaft der Chinafreunde e.V. Partnerschaftsverein Köln-Peking mit ihrer Aktion einen Beitrag leisten. Die Aktion Köln-Beijing über die Seidenstraße will erreicht, dass eine möglichst große Zahl von Bürgen sich für die Städtepartnerschaften ihrer Stadt Köln allgemein, sowie insbesondere auch mit der chinesischen Hauptstadt Beijing interessieren.

Zu diesem Zweck wird eine Internettseite eingerichtet, auf der in einem Tagebuch über die Tour berichtet wird. In regelmäßigen Abständen werden über E-Mail Kurzberichte an unseren Partner gesandt erstattet, der diese dann auf unserer Internet-Seite veröffentlicht.

Im Anschluss an die Fahrt, werden wir in Diareportagen, Vorträge und Seminaren an Schulen und Volkshochschulen, sowie an Akademien und Einrichtungen der Erwachsenenbildung, über die Reise berichtet.

Mit zunehmendem Interesse vor allem auch anlässlich der anstehenden Olympiade in Beijing und der zwei Jahre später folgenden Weltausstellung in Shanghai kann gerechnet werden.

Es ist geplant im Anschluss an die Reise eine Fotoausstellung in Beijing über Köln und Umgebung, sowie über die Fahrt durchzuführen. Als Partner dieser Veranstaltung hat sich der Verband der Kunstfotografen Chinas angeboten.